Referenzprojekte Quellensanierung

ISCO-Sanierung eines gealterten MKW-Schadens unterhalb eines Lagergebäudes in Rotenburg an der Wümme

 

Aufgabe
Im Zuge eines Grundstückverkaufs sollte ein stark gealterter Heizölschaden mit MKW-Konzentrationen bis ca. 4000 mg/kg im Feststoff mittels eines chemisch-oxidativen Verfahrens saniert werden. Der Heizölschaden befand sich unterhalb eines bestehenden Gebäudes auf einem Areal von ca. 10 x 10 m in einer Tiefe von ca. 1,5 m bis 4,0 m u. GOK.

 

Technische Realisierung
Für diese Sanierungsvariante wurden direkt im Schadenszentrum 10 Stück Druckinjektionslanzen durch die Bodenplatte gebohrt und druckfest abgedichtet. Des Weiteren installierten wir 10 Stück Temperatur-Redox-In-situ-Sensoren im Sanierungskörper, um zum einen die Oxidationsfront räumlich zu kontrollieren als auch die zeitliche Wirkung der Oxidationsreaktion analysieren zu können. Anschließend erfolgten in einem Zeitraum von ca. 4 Monaten mehrmals Injektionen unter Verwendung von Fenton’s Reagenz.

 

Ergebnis
Im Rahmen des externen Monitorings sowohl für MKW im Feststoff als auch für MKW-Gehalte im Grundwasser konnte Sensatec belegen, dass an allen Referenzprobenahmepunkten die MKW-Gehalte im Feststoff den Sanierungszielwert von 500 mg/kg unterschritten. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg der MKW-Gehalte im Grundwasser fielen die Werte nach Beendigung der ISCO-Behandlung auf ein Niveau unterhalb der Nachweisgrenze zurück. Die Maßnahme wurde mit Billigung der Behörde erfolgreich abgeschlossen.