Referenzprojekte Quellensanierung

Kombinierte biologische und chemisch-oxidative In-situ-Sanierung (BISCO) Projekt Dresden

 

Aufgabe
Sensatec erhielt den Auftrag, einen stark gealterten MKW-Schaden mit Schadstoffkonzentrationen bis 10.000 mg/kg im Feststoff mittels eines In-situ-Verfahrens unter minimaler Beeinträchtigung des laufenden Betriebes des Grundstückseigners zu sanieren. Der MKW-Schaden befand sich in der ungesättigten und gesättigten Bodenzone auf einer Fläche von ca. 3500 m² bis in eine Tiefe von ca. 13 m u. GOK.

 

Technische Realisierung
Im ersten Schritt wurden 30 Stück Biosparging-Lanzen in der gesättigten Bodenzone bis ca. 13,0 m Tiefe ausgebaut sowie 20 Stück Bodenluftabsauglanzen bis in eine Tiefe von ca. 5,0 m u. GOK . Parallel dazu wurden 30 Stück In-situ-Redox- und Temperatursensoren zur Prozesskontrolle der Sauerstoffausbreitung installiert, ebenso zur Bestimmung der Bodenerwärmung infolge zunehmender Bioaktivität in unterschiedlichen Teufenbereichen. In 3 neu erstellten Brunnen wurden Drucksensoren zur Kontrolle der Grundwasserfließrichtung eingebaut. Im Zuge der Prozessführung erfolgte ein Aufbau von alternierenden chemischen Oxidationszonen sowie Biooxidationszonen im Sanierungskörper. Insgesamt erfolgte ein Eintrag von ca. 500 t Luftsauerstoff in die Biooxidationsbereiche sowie 10 t konzentrierte Wasserstoffperoxidlösung zur chemischen Oxidation, innerhalb eines Gesamtprojektzeitraumes von ca. 30 Monaten.

 

Ergebnis
Sensatec erreichte eine Abreinigung von 99% der MKW-Kontamination in der ungesättigten Bodenzone innerhalb von 24 Monaten; in der gesättigten Bodenzone konnte eine Abreinigung von ca. 50% der MKW-Kontamination innerhalb von 30 Monaten Betriebsdauer erziel werden.